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Lecka-Bruschetta

Alleine wenn man an den Duft von Bruschetta denkt, läuft das Wasser im Mund zusammen. Bei uns gehört es auch zu jedem Besuch beim Italiener dazu.

Doch schon bei der Aussprache scheiden sich die Geister. Als Servicekraft gibt es so einige Worte, die einem in den lustigsten Aussprachen im Alltag mit Gästen begegnen. Manches kann man belächeln, dann kommen einen manche Aussprachen aus den Ohren raus aber schwierig wird es erst, wenn man nicht versteht, was der Gast bestellen möchte, weil er sich in der Kunst des Neologismus übt. So gehörte während meiner Ausbildung in einem Hotel neben Gnocchi & Latte Macchiato auch das guten alte Bruschetta zu diesen ganz speziellen Worten.
Die einen Gäste sagten „Brus-CH-edda“ bei den nächsten ist es „Bru-SCH-e-DD-a“, manchmal gab es auch nur ein kurzes „Bruschet“, vielleicht weil die Gäste es nicht besser wussten, nicht richtig gelesen haben oder dachten, so könnten sie sich einfach wertvolle Zeit sparen, die sie längst über der leckeren Vorspeisen verbringen könnten.
Mein Freund geht diesen peinlichen Situationen mit mir im Restaurants prinzipiell aus dem Weg und lässt mich bestellen, für alle Anderen gilt aber: es ja wirklich ganz einfach BruskEta, mit einer Betonung auf dem E.

Heute ist es die wohl beliebteste Vorspeise der Deutschen bei jedem Italiener. Dabei galt Bruschetta früher als „Arme-Leute-Essen“, diente es hauptsächlich der dem Ziel, altes Brot aufzubrauchen, welches schon zu hart war, um es anders zu verspeisen.

Das sind die Zutaten:
Brot (wir nehmen gerne Weißbrot)
Knoblauch
Olivenöl
Cocktail-Tomaten
frische Kräuter (Basilikum)
Salz & Pfeffer, ggf. dein Lieblingsgewürz
Unser Tipp: Frühlingszwiebeln

Das Brot wird in Scheiben geschnitten und mit Knoblauch & Olivenöl eingerieben, dann kann es auf dem #ofyr schön kross geröstet werden.
Der bekannteste Belag für Bruschetta besteht aus Tomaten, frischen Kräutern & Gewürzen. Wir nehmen am liebsten Cocktail-Tomaten & vierteln diese, aber du kannst auch aus großen Tomaten Stücke schneiden. Die Zutaten vermengen & auf dem warmen Brot anrichten. Um den Geschmack von Italien noch etwas intensiver zu haben, gab es bei uns noch Serrano-Schinken.
Eine leckere Belag-Alternative ist auch Paprika, aber darauf gehen wir in einem anderen Beitrag näher ein.

buon appetito!